Kirchweihe am 4. Juli – Soli Deo Gloria!

Eine lange Zeit von Planungen unserer Christuskirche liegt nun hinter uns. Gerade die letzten beiden Jahre waren für unsere Zionsgemeinde eine intensive Zeit zwischen Vorfreude, Arbeitseinsätzen und auch einigen Spannungen. Immer verbunden mit dem Gebet, dass unser himmlischer Vater alles nach seinem Willen führen möge.

Wir danken allen Firmen, die uns bei unserem großen Bauprojekt unterstützt haben und an alle Spender, die so großzügig dabei geholfen haben. Ein herzlicher Dank geht auch an Euch, liebe Gemeindeglieder, die ihr ehrenamtlich auf unterschiedliche Weise viele Stunden am Kirchbau mitgearbeitet, mitgedacht, mitgekocht, mitgebetet habt.

Der eigentliche Baumeister war und ist aber unser Heiland Jesus Christus!

Wir sind unserem himmlischen Vater von Herzen dankbar für alle Führung und Bewahrung in dieser Zeit. Nur dank ihm konnten wir dieses Kirchweihfest feiern. Wir bitten ihn, unsere Gemeinde bei seinem Wort und Sakrament zu erhalten. Möge er uns viele schöne Gottesdienste in unserer Christuskirche schenken und dieses Gotteshaus segnen, dass dort möglichst viele Menschen seine rettende Botschaft hören können. 

Der Bauausschuss der Zionsgemeinde im Juli 2021 in der Festschrift zur Kirchweihe

Der festliche Umzug unserer Gemeinde begann um 14:00 Uhr mit der Entwidmung unserer alten Kirche im Kreuzweg. Pastor Voß aus Verden hielt eine sehr würdige Andacht, im Anschluss daran trugen einige Kirchenvorsteher und Küster die sakralen Gegenstände aus der Kirche, wie Abendmahlsgeräte, Taufschale, Kerzen etc.

DIe Kirchweihe der neuen „Christuskirche“ in der Marconistraße begann dann mit der Schlüsselübergabe vor der Kirche. Der Schlüssel wurde symbolisch von Architekt Hagen an einen Kirchenvorsteher, von diesem an Bischof Hans-Jörg Voigt und von diesem wiederum an Pastor Carsten Voß als Vakanzpfarrer übergeben.

Nach dem Öffnen der Tür wurden die aus der alten Kirche mitgenommenen Gegenstände dann feierlich in die neue Kirche hineingetragen.

Während des Schmückens des Altarraums zog die Gemeinde dann in die Kirche ein. Um die coronabedingten Abstände gewährleisten zu können, wurde auch der Gemeindesaal und der Innenhof mit jeweils einer Ton- und Bildübertragung genutzt. Dies hat besonders im Gemeindesaal sehr gut funktioniert und auf diese Weise konnten wir der ganzen Gemeinde Gelegenheit geben, bei der Kirchweihe dabei zu sein. Ab dem nächsten Sonntag können wir nun mit nur zwei Gottesdiensten je Wochenende die gesamte Gemeinde unterbringen.

Juni 2021: Endspurt zur Kirchweihe

Momentan sind wir alle hochgradig beschäftigt, die Kirchweihe am 4. Juli vorzubereiten. Dennoch soll unser Bautagebuch nicht zu kurz kommen, also schreibe ich kurz, auf welche Ereignisse im Juni wir zurückschauen können.

Anfang Juni konnte unsere Kirchentür eingebaut werden, die Eckhardt Voigt aus Dresden für uns gestaltet hat. Das auch aus der Ferne gut erkennbare Kreuz ist mit Dellen verziert, die kunstvoll in das Holz gefräst wurden. Jede dieser Dellen soll eine unserer Sünden symbolisieren, die unseren Heiland Jesus Christus ans Kreuz gebracht haben. Somit dient der Gang durch diese Tür zu Beginn des Gottesdienstes auch als Aufruf zur Buße. Gleichzeitig werden wir dadurch, dass Christus unsere Sünden auf sich genommen hat, reingewaschen, was auch durch den glänzenden Ichtys-Fisch symbolisiert wird (Fisch als urchristliches Symbol für die Gemeinde).

Inzwischen sind die Fliesen im Kirchenschiff fertiggestellt, sodass mit der Einrichtung begonnen wurde. Seit dem vorigen Sonnabend ist auch die von Künstler Max Uecker (* 11. Mai 1887 in Anklam; † 1. März 1978 in Bolgenach, Hittisau) gestalteten Evangelistenfiguren mit dem Kruzifix in der neuen Kirche angebracht worden. Sie wurden vorher in der alten Kirche abmontiert, in ehrenamtlicher Arbeit gereinigt und aufgearbeitet, sodass sie jetzt wieder wie neu erstrahlen. Dadurch, dass der Altar jetzt etwas weiter von der Wand entfernt ist, wollen wir erreichen, dass die Figuren nun weniger verrußen.

Die Orgel und die Kanzel sind nun fertiggestellt. Inzwischen sind auch die Lichtschalter fertig programmiert. Die Medientechnik ist soweit installiert und die Bildübertragung in den Gemeindesaal wurde bereits getestet. Im Außenbereich ist der Schotter fast fertig, sodass gepflastert werden kann, sobald die Steine geliefert werden. In der letzten Woche vor der Kirchweihe wird nun noch der Altar gebaut, der Taufstein aufgestellt, und die Bänke platziert.

Parallel dazu machen wir uns Gedanken, wie wir den Gottesdienst gestalten und wie wir die Gäste mit dem nötigen Abstand unterkriegen. Wir freuen uns auf einen festlichen Gottesdienst mit der ganzen Gemeinde, sowie vielen Gästen aus der Kirche, Nachbargemeinden und am Kirchbau beteiligten Personen.

Mai 2021: Fußboden, Licht, Farbe

Im Mai konnte durch mehrere Arbeitseinsätze von Helfern aus der Gemeinde der komplette Fußboden im Gemeindesaalbereich verlegt werden – nochmal ein riesiger Dank an alle Helfer! Nun sind bereits Türen installiert, und die Leuchten können angeschaltet werden. Die Küche wurde eingebaut, ebenso die WC-Trennwände. Somit sind die Toiletten bereits nutzbar. Die Lautsprecher für das elektronische Geläut sind nun installiert und müssen nur noch vom Elektriker angeschlossen werden.

Im Gemeindesaal werden bereits die zusätzlichen neuen Kirchenbänke zwischengelagert. Diese wurden von Tischler Kück aus Sottrum angefertigt, der vor ca. 40 Jahren bereits als Lehrling bei der Herstellung der bisherigen Kirchenbänke mitgewirkt hat. Die neuen sind nun in der gleichen Form und aus dem gleichen Holz (Carolina-Fichte) nachgebaut worden. Sie werden zunächst etwas heller sein als die alten Bänke, aber mit der Zeit nachdunkeln und sich angleichen.

Die neuen Kirchenbänke erhöhen die Zahl der Plätze um 50%.

Die Wandfarbe ist nun fast überall komplett, es muss lediglich an einigen kleineren Stellen nochmal nachgestrichen werden.

Im Außenbereich wurde begonnen, die Parkplätze anzulegen. Leider gibt es Lieferschwierigkeiten bei den Pflastersteinen. Diese können erst Mitte/Ende Juli geliefert werden, sodass wir die ersten Wochen nach der Kirchweihe noch ohne Pflaster auskommen müssen.

Die Vorfreude auf die neue Kirche wird immer größer. Gerade angesichts der Vakanz freuen wir uns schon darauf, die Anzahl der coronabedingten Gottesdienstgruppen auf drei oder vielleicht zwei reduzieren zu können. Dies wird die Versorgung der Gemeinde mit dem Heiligen Abendmahl hoffentlich wieder verbessern, da anteilig mehr Gottesdienste von Vertretungspastoren übernommen werden können und weniger Lektorengottesdienste benötigt werden.

Der Juni wird nun der Fertigstellung des Kirchenschiffs gewidmet. Die ersten Fliesen sind schon gelegt, und der Sandstein ist bereits an den Steinmetz geliefert worden. Somit sind wir frohen Mutes, dass die Einrichtung des Kirchenschiffs pünktlich zur Kirchweihe am 4. Juli fertiggestellt werden kann.

Parallel dazu sind wir dabei, die Kirchweihe zu planen. Einladungen werden noch zu gegebener Zeit verschickt. Leider werden wir voraussichtlich noch an die Corona-Restriktionen gebunden sein, sodass der Platz voraussichtlich knapp wird und wir nicht öffentlich einladen können. Dennoch freuen wir uns, dass derzeit die Inzidenzzahlen niedrig sind, sodass wir so Gott will die Kirchweihe mit Gemeindegesang und voll besetztem Posaunenchor feiern können.

Freude über die Bausteinsammlung – Aktion für Kinder mit einem Stickeralbum und einem Baustellen-Video

Neben den Fortschritten auf der Kirch-Baustelle gibt es noch weitere Freuden, von denen wir Ihnen in diesem Eintrag berichten möchten.

Wir freuen uns ganz besonders, dass unserer Zionsgemeinde für dieses Jahr die  Bausteinsammlung von der Kirchenleitung zugesprochen wurde. Die Bausteinsammlung ist als Hilfswerk in der SELK verankert. Sie unterstützt jedes Jahr eine Gemeinde bei der Finanzierung von Bau- und Sanierungsmaßnahmen durch den Verkauf von Bausteinen aus Papier in den SELK-Gemeinden. Wir freuen uns über jede Spende und sind dankbar für alle Fürbitte.
Weitere Infos über die Bausteinsammlung gibt es auf www.bausteinsammlung.de.

Die Freude über unsere neue Kirche möchten wir mit Ihnen teilen. Ganz besonders auch mit euch Kindern. In den nächsten Tagen und Wochen bekommt ihr in euren Gemeinden unser „Sottrumer Kirchbau-Stickeralbum“. Unser „Baustein-Kind“ Elias stellt euch darin unsere Gemeinde vor und erzählt euch einiges über unsere neue Kirche. Außerdem könnt ihr dort Sticker einkleben und an einem Gewinnspiel mit tollen Preisen teilnehmen.

Schaut euch auch unser Video an. Elias führt euch einmal über unsere Baustelle und zeigt, was hier bisher passiert ist. Eine ganz schön aufregende Zeit hier bei uns in Sottrum!

 

April 2021: Auch von innen wird der Rohbau nun zur Kirche

Halleluja! – mag sich der ein oder andere am 1. Mai gedacht haben, als die Nachricht die Runde machte, dass das lang ersehnte bunte Altarfenster heil am Bestimmungsort montiert wurde.

Wer dann während einer Fahrradtour am 1. Mai oder am darauffolgenden Sonntag Kantate die neue Kirche betrat, spürte sogleich die sakrale Ausstrahlung, die das Gebäude nunmehr durch das leuchtende Kunstwerk bekommen hat.

Unser nun in den Ruhestand verabschiedete Pastor Johannes Rehr konnte das Werk bei der feierlichen Übergabe mit der Künstlerin Marie-Luise Schüller und dem Glasermeister Hartmann aus Münchhausen in Empfang nehmen. Ein sehr guter Presseartikel dazu ist hier zu finden.

Vor Ort haben wir das Fenster dann in einen von Tischler Kück aus Sottrum angefertigten Rahmen eingesetzt. Thorsten Holsten hat dann mit einigen jungen Erwachsenen das Fenster auf das Gerüst gehoben und eingesetzt.

Auch unsere Orgel, die wir bereits vor Beginn der Baumaßnahmen von der sich auflösenden Gemeinde in Nestau erwerben konnten, wurde im letzten Monat von Orgelbauer Christoph Böttner aufgebaut.

Sie wird nun noch neu gestrichen, anschließend werden die Pfeifen eingesetzt und intoniert.

Anfang des Monats konnte mit Hilfe von Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus der Gemeinde die Deckenverkleidung fertiggestellt werden. Wir haben uns für eine Holzdecke mit Schattenfuge entschieden, mit der wir dem Hall der Räume entgegenwirken. Im Gemeindesaal kann man bereits merken, dass man sich sehr ruhig miteinander unterhalten kann.

     

Die Wände der Gemeinderäume sind nun fertig gestrichen und machen einen sehr eleganten Eindruck.

Auch die Leuchten sind nun fast überall installiert. Da unsere LED-Leuchten zentral über KNX angesteuert werden, müssen wir leider noch auf die Programmierung warten, bis wir die Leuchten selbst anschalten können.

Der Elektriker hat jedenfalls die Leuchten schon einmal getestet, wobei wir uns von dem warmen und weichen Licht überzeugen konnten.

 Schließlich wurden im April noch einige Komponenten installiert, wie zwei Dachbodenfenster, eine Brandschutztür und die Rauchschutztür im Flur.

Der nächste Monat wird vor allem den Wänden und Fußböden gewidmet. Außerdem hoffen wir, dass die Pflasterarbeiten demnächst beginnen können.

Große Fortschritte im März

Ende Februar haben die Maurer begonnen, die Fassade der Gemeinderäumlichkeiten zu dämmen. Im Gegensatz zum Kirchenschiff bekommen diese keine Klinkerfassade, sondern ein Wärmedämmverbundsystem. Dieses besteht aus Dämmplatten, die auf die Ytongwand geklebt und dann verputzt werden. Dadurch hebt sich die Kirche optisch vom Rest des Gebäudes ab. Obwohl wir also Kirche und Gemeindesaal als ein Gebäude bauen, ist die Kirche dennoch als solches erkennbar.
Ende März konnten die Maurer schon beginnen, die Fassade zu verputzen, sodass das äußere Erscheinungsbild bald vollständig fertiggestellt ist.
Im letzten Monat hat auch der Innenausbau erhebliche Fortschritte gemacht. In den Gemeinderäumen wurden alle Wände tapeziert und grundiert, außerdem auch die Rigipsdecken gespachtelt, tapeziert und grundiert.
Die Bäder sind fertig gefliest, sodass nur noch Farbe, WCs und Trennwände fehlen.
Da seit dieser Woche die Farbgebung feststeht, kann jetzt auch begonnen werden, die insgesamt 1.800 qm Wandfläche zu streichen.
Hier streben wir an, dass wir vieles davon in Eigenleistung schaffen.
Die Bretterverschalung im Kirchenschiff, Flur und Gemeindesaal ist fast fertig. Das Holz mit durchscheinender Maserung ist mit Schattenfuge verlegt worden, um den Hall etwas zu dämpfen und für eine gute Akustik zu sorgen.
Anschließend werden noch die Leuchten installiert, die Wände gestrichen und dann der Fußboden verlegt.
 
Im Außenbereich ist diesen Monat sehr viel passiert – doch von all dem sieht man schon nichts mehr.
Zunächst wurden die Regenwasser- und Schmutzwasserrohre verlegt und die Regenwasserrigole gebaut. Teilweise türmten sich die Sandberge 3-4m hoch, bevor die Gräben wieder zugeschüttet wurden. Außerdem kam der Tiefbauer und hat den Hausanschluss für Wasser, Strom und Internet gelegt. Danach kam ein Spezialunternehmen und hat die Erdbohrungen für die Erdwärmepumpe gebohrt. Nun liegen vier Bohrungen mit jeweils 120m Tiefe in unserem Boden und sind im Anschlussschacht bereits miteinander verrohrt.
Unsere Heizung hat die Besonderheit, dass die sowohl mit einem Luftwärmetauscher als auch über die Erdwärmebohrung Umweltwärme nutzen kann.
Momentan läuft bereits der Luftwärmetauscher, und bei den aktuell milden Temperaturen können wir mit jeder Kilowattstunde Strom 7,7 Kilowattstunden Heizenergie gewinnen.
Neben den Baumaßnahmen sind auch die Planungen und Entscheidungen weiter gereift, sodass wir nun einen Künstler mit der Gestaltung der Kirchentür beauftragen konnten.
Bald erwarten wir auch den Einbau unseren Buntglasfensters im Altarraum, auf das wir uns schon sehr freuen!
Bei dieser Monatsrückschau merken wir, wie dankbar wir unserem himmlischen Vater sein können, dass er uns die Kraft und die finanziellen Mittel für dieses Vorhaben schenkt.

Der Winter ist (hoffentlich) vorbei

In den letzten Monaten hat unser Kirchbau eifrige Fortschritte gemacht – dass der letzte Beitrag schon etwas älter ist, zeigt, wie beschäftigt wir im Bauausschuss sind 😉

Nur die tiefen Temperaturen in den letzten Wochen haben den Baufortschritt etwas gedämpft, da die Innenräume nicht richtig trocknen konnten ohne die Dämmung an den Wänden des Gemeindesaals. Diese kann erst jetzt, bei wärmeren Temperaturen, verarbeitet werden.

Umso mehr konnte im Innern der Gemeinderäume und des Kirchenschiffs gearbeitet werden.

Die Innenräume sind inzwischen vollständig mit Kabeln und Leitungen ausgestattet und verputzt worden. Mitte Dezember wurde dann in den Gemeinderäumen der Estrich gegossen und Anfang Februar im Kirchenschiff.

Auch die Heizungstechnik wurde ist nun in Betrieb um die Räume zu trocknen.

Seit Mitte Februar haben wir zudem Bautrockner im Einsatz, sodass wir hoffentlich bald beginnen können, die Decken zu spachteln bzw. mit Holz zu verkleiden und die Wände zu tapezieren und zu streichen.

Inzwischen liegt auch Spannung an den Steckdosen an.

Mitte Februar wurden bereits die Abwasser- und Regenwasserrohre verlegt und die Regenwasserrigole installiert.

Die Außenansicht der Kirche ist nun fast vollendet, nachdem der Dachdecker noch einige kleinere Arbeiten am Turmdach erledigt hat. Auch die Fenster im Kirchenschiff sind eingebaut.

Das runde Fenster ist ebenfalls eingebaut, hier wird später noch das Buntglasfenster davor gesetzt.

Im Hintergrund passieren natürlich noch weitere Planungsarbeiten, zum Beispiel zur Gestaltung der Außenanlagen oder Vergabe von Tischler- und Schmiedearbeiten.

Inzwischen steht zudem der Termin für die Kirchweihe fest. So Gott will, wird diese am 6. Juni diesen Jahres stattfinden.

rising to the top

Das Dach ist drauf!

 

Am Montag zu früher Stunde war es endlich soweit. Bei wundervollem Sonnenaufgang konnte das Kirchturmdach endlich an seinen bestimmungsgemäßen Platz gebracht werden.

Obwohl keine Einladungen ausgesprochen wurden, fanden sich viele Zuschauer zu diesem Spektakel ein, die es sich nicht entgehen lassen wollten, zu sehen wie so ein Kirchturmdach durch die Lüfte schwebt. Wir danken herzlich dafür, dass alle sich entsprechend der Coronabestimmungen verhalten haben!

Nachdem schweres Gerät aufgebaut worden war, mussten die Dachdecker dafür sorgen, dass alle Ketten und Seile richtig befestigt werden. Alle gingen auf Nummer sicher, denn niemand wollte sehen, wie so ein Dach aus luftiger Höhe fällt.

Nach sorgfältiger Vorbereitung konnte das Dach nun endlich abheben. Als alle Arbeitsprovisorien gelöst waren und das Kirchturmdach erstmalig in der Luft schwebte, war eine erste Erleichterung auf Seiten der Handwerker zu spüren, dass bisher alles hält.

Souverän ging es dann hinauf. Der extra bestellte Schwerlastkran hob das Dach sicher und ohne Pendeln durch die Luft. Am Kirchturm angekommen mussten noch ein paar Feinjustierungen vorgenommen werden, bevor das Dach abschließend an seinen Platz herabgelassen werden konnte.

Einziger Schönheitsfehler an diesem wundervollen sonnigen Tag war, dass das Gerüst etwas zu nah am Turm befestigt war und so das Dach etwas touchierte, was jedoch im Nachgang durch die Dachdecker ohne Probleme behoben werden kann.

Wir danken dem HERRN, dass er uns auch bei diesem Schritt helfend und behütend zur Seite Stand, sodass alles gut ging und niemand zu Schaden kam. Wir bitten IHN weiterhin um seine grundlose Güte und seinen barmherzigen Beistand.

Bleiben Sie Gott befohlen.

Ihr Bauausschuss

 

Lang lang ist‘s her…

… das wir hier das letzte Mal was geschrieben haben. Dafür wollen wir uns natürlich entschuldigen, aber die Arbeit im Zusammenhang mit unserem Bau, die wir natürlich neben unserem normalen Alltag bewerkstelligen, war einfach zu zahlreich, um auch hier weiter aktiv zu schreiben.

Nichtsdestotrotz wollen wir das natürlich nachholen. Unser letzter Beitrag endete mit dem Beginn der Emporenarbeiten.

Seither hat sich viel getan und wir sind froh und dankbar, dass der HERR unser Bauvorhaben bisher so gnädig hat voranschreiten lassen.

Aber was genau ist seitdem passiert. Man kann eigentlich sagen: „Die Kirche steht!“. Na ja so fast. Zumindest äußerlich fehlt nur noch das letzte i-tüpfelchen in Form des Turmdachs. Dieses steht aber bereits als Holzkonstruktion auf dem Boden und wartet nun darauf, durch die Dachdecker vollendet zu werden.

Sobald dies geschehen ist, wird das Dach als Ganzes mit einem Kran auf den Turm gehoben. Sicherlich sehenswert haben wir uns gedacht und wollten ein großes Richtfest feiern, aber wie allen bekannt ist, lassen es die Umstände richtigerweise nicht zu.

Wir freuen uns dennoch allesamt über den Fortgang des Baus.

Die Gemeinderäumlichkeiten haben ein gedecktes Dach und sind auch schon in puncto Innenausbau gut vorangeschritten.

Fenster wurden eingesetzt, Decken gedämmt sowie verkleidet und auch der Elektriker hat diverse Meter Kabel eingebracht, sodass in der kommenden Woche der Innenputz durch die Firma Olaf Schmidt eingebracht werden kann.

Das Kirchenschiff ist im Innern noch nicht so weit vorangeschritten, da wir dies als zweiten Bauabschnitt in Angriff nehmen. Dafür ist außen umso mehr passiert. Die Maurer waren fleißig und haben den Turm hochgemauert und bereits verklinkert. Ebenso der Giebel wie auch die Längsseite sind bereits mit Klinker versehen, welcher dem Gebäude noch mal mehr einen ehrwürdigen Eindruck verleiht.

Hierbei wurden unsere Maurer auch in gewisser Weise künstlerisch tätig und haben in die Giebelseite mit den Steinen ein dezentes Kreuz eingearbeitet, sodass auch jeder Außenstehende erkennen kann was hier im Mittelpunkt steht.

Die kommenden Wochen sind geprägt von weiteren Arbeiten am Klinker sowie der Fertigstellung der Dacharbeiten und dem Fortgang im Innenausbau der Gemeinderäumlichkeiten.

Wir hoffen, dass wir Sie und Euch in nächster Zeit wieder öfter auf dem aktuellen Stand halten können.

Es folgen noch weitere Bilder, zu denen wir Sie gerne einladen.

Bis dahin bleiben Sie Gott befohlen.

Ihr Bauausschuss.

Woche 14 – 16 – Es kommt Holz auf die Hütte

Zuletzt konnten die Innenwände fertiggestellt und die Vorbereitungen für die Empore begonnen werden. Das bedeutet, dass nun zwei weitere Gewerke ihr Stelldichein auf dem Bau gaben.

Zum einen ist da die Zimmermannsfirma Cordes Holzbau. Ein Unternehmen aus der Region, welches bereits auf eine über 100-jährige Firmengeschichte zurückgreifen kann und dabei stehts eindrucksvoll und qualitativ hochwertige Arbeiten ablieferte. Hier sei beispielsweise nur die Umsetzung der Colossos Holzachterbahn des Heide Park Soltau zu nennen, welche durch Cordes realisiert wurde und nun sich unserem Dachstuhl annimmt.

Zum anderen wurde die Firma Karl Hüsing im Bereich der Empore tätig um bereits die Verkabelung der späteren Leuchten in die Betondecke zu legen. Auch hier legen wir die Geschicke in die bewährten Hände eines lokalen Unternehmens, welches ebenfalls seit 1905 besteht und sich bereits mehrfach in diversen Projekten ausgezeichnet hat.

Die Zimmerleute begannen somit nun mit der Errichtung des Dachstuhls über den Gemeinderäumlichkeiten. Die Kirche wird im Rahmen des zweiten Bauabschnittes mit einem Dachstuhl versehen.

Hier wurde bereits großartige Vorarbeit geleistet. Die Dachbinder, also die einzelnen Elemente der Konstruktion wurden bereits am Firmensitz entsprechend der Zeichnungen hergestellt. An der Baustelle wurden die einzelnen Elemente dann mittels Kran Schritt für Schritt auf die Mauern aufgesetzt, in die entsprechende Position gebracht und miteinander verbunden. Damit war die Arbeit aber noch lange nicht getan. Aufgrund der rechtwinkligen Grundform bedurfte es für den Übergang in der Ecke durchaus noch individueller Arbeiten die auch ihre Zeit benötigten. Aber auch aufgrund der Ehrgeizigen Zimmerleute konnte schließlich am 24.07 ein kleines Richtfest für die Gemeinderäumlichkeiten gefeiert werden.

Auch auf der Empore wurde nicht geruht. Am Samstag nach dem Richtfest ging es in einer kleinen Gemeindeaktion daran die Löcher in die Filigrandecken zu Bohren, wo später einmal die Leuchten sein sollen. Diese Vorarbeit war nötig, damit die Firma Hüsing am Montag darauf die Verkabelung in die Empore legen konnte. Hierbei gibt es immer nur ein kurzes Zeitfenster für die Elektrik, da auch das Eisen und die Einschalung der Empore weitergehen sollte. Hier ist nochmal ein großen DANKESCHÖN an die Firma Hüsing auszurichten für die fortwährende Unterstützung.

Nachdem die Kabel eingebracht wurden konnte es mit dem Eisen auf der Empore weitergehen. Mittels Eisenstangen, -winkeln und -matten wurden alle Elemente der Filigrandecke miteinander verbunden. Bis alle Vorbereitungen für den Beton getroffen waren war noch einiges an Arbeit nötig, die aber voll im Zeitplan und in bester Qualität ausgeführt wurden, sodass am 05.08.2020 die Empore sowie der Ringbalken des Kirchenschiffs mit Beton verfüllt werden konnten. Am diesem heißen Tag leisteten Martin Ringen, Manni und Peter wirklich schweißtreibende Arbeit. Auch hier sei nochmal ein herzliches und großes DANKESCHÖN gesagt.

Nun geht es auf der Empore mit den Mauern des Turms weiter und auch der Giebel des Kirchenschiffs mit rundem Fenster wird bald weiter wachsen. Seien Sie gespannt es gibt wieder viel zu sehen und natürlich

bleiben Sie Gott befohlen.

Ihr Bauausschuss der Zionsgemeinde Sottrum

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